Nachhaltige Entwicklungschancen für den Wirtschaftsstandort (Wohnen / Arbeiten) – wie sehen diese aus?

Das Thema der Veranstaltung des Wirtschaftsforums Wetzikon interessierte stark und bewog über 100 Mitglieder und Gäste ins SHED 15, in die Räumlichkeiten der HIAG im Aathal zu kommen, um aus erster Hand zu erfahren, wie denn diese nachhaltigen Entwicklungschancen für den Wirtschaftsstandort aussehen. Präsidentin Sandra Elliscasis zeigte sich denn auch in ihrer Begrüssung erfreut: Das grosse Interesse beweise, dass das Wirtschaftsforum Wetzikon mit diesem Thema einen guten Nerv, respektive ein hochaktuelles Thema, getroffen habe.

Die Referenten – Daniel Baldenweg, Präsident der Planungskommission RZO und Thorsten Eberle, Areal-Entwickler HIAG – verstanden es, das weit gefächerte Thema so darzustellen, dass Komplexität und Vernetztheit der Materie schnell ersichtlich wurden; dass nicht «Einzelgänge» zum Ziel, d.h. zu einer nachhaltigen Entwicklung führen; dass nur ein Zusammengehen von Gemeinden verschiedener Grösse langfristig Erfolg versprechend sein könne beim Versuch, hohe Lebensqualität, hohe Standortqualität und eine qualitätsvolle Entwicklung zu sichern.

Die Besucher zeigten sich beeindruckt über Wandel und Entwicklung der HIAG – weg vom Holz, hin zum Immobilienunternehmen – und über die speziellen Herausforderungen und Risiken, die sich beim «Umbau eines Areals» ergeben. Die HIAG operiert von drei Standorten aus – Zürich, Basel, Genf – und hat in ihrem Portfolio 40 Areale, die es von Single-Usern hin zu Multi-Usern führt und geführt hat. Dies stellt sich in jedem Fall als Prozess dar, der nicht über Nacht gelöst wird, sondern meist Jahre in Anspruch nimmt. Die Interessen sind immer vielfältig, die Probleme und Herausforderungen komplex, so dass gelegentlich Zwischennutzungen von 5-10 Jahren ins Auge gefasst werden müssen.

Das anschliessende kurze Podiumsgespräch unter der Leitung von Sandra Elliscasis bewies ebenfalls, wie hochaktuell das Thema ist und wie stark es die Bewohnerinnen und Bewohner des Zürcher Oberlandes bewegt. Ein Apéro Riche, der seinem Namen Ehre machte, bot dann Gelegenheit, das Gehörte und Gesehene zu diskutieren, Fragen zu stellen und Antworten aus erster Hand zu erhalten. Vor allem aber bot sich den Mitgliedern des Wirtschaftsforums Wetzikon wieder die Gelegenheit, echtes Networking zu betreiben und sich auszutauschen.

Arthur Hächler
Vorstand Wirtschaftsforum Wetzikon

 

Galerie

Zurück